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CAERION x FERRARI

Ein bisschen Italien in Hamburg: Der erste vollelektrische Ferrari "Luce" in unserer exklusiven Runde enthüllt

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“Er” war das Gesprächsthema seit Wochen - in der Presse, in den sozialen Medien und eigentlich kam niemand um ihn herum:

Der neue und erste vollelektrische Ferrari Luce.

Der exklusive Designansatz wurde maßgeblich vom ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive geprägt. Trotz der Kritik in den sozialen Netzwerken lief der Verkauf anfangs stark an; das Jahresabsatzziel von 500 Einheiten war rasch erreicht, vor allem durch die Hohe Nachfrage aus China. Ein erstes Einzelstück wurde bei einer Auktion in Pebble Beach sogar für sagenhafte 40 Millionen US-Dollar versteigert…

Anders, neu, ungewohnt.

Wir haben uns bei Ferrari Penske in Hamburg getroffen, um uns ein eigenes Bild vom neuen Ferrari zu machen – und zwar nicht auf einem Bildschirm, sondern live und in Farbe. „Luce“ heißt Licht, und passenderweise hatten die Italiener den neuen Sportwagen für uns in ihrem Showroom ins rechte Licht gerückt.

Aus einer Verkaufsfläche im Görtz Palais am Neuen Wall war für einen Abend eine Bühne geworden. Ein Glas Champagner in der Hand, dazu ein Flying Buffet vom Hotel Vier Jahreszeiten – das seinem ausgezeichneten Ruf mühelos gerecht wurde. Man kennt die Küche des Hauses, und doch überrascht sie jedes Mal aufs Neue: kleine Kunstwerke, die zwischen den Gesprächen die Runde machten und für so manches „Hast du das schon probiert?“ sorgten. In der Mitte des Raums stand derweil der Luce – zu diesem Zeitpunkt der einzige Ausstellungswagen in ganz Europa. Man muss kein Autonarr sein, um zu spüren, dass so etwas nicht alle Tage vor einem steht.

Nach ein paar Worten zur Begrüßung und dem obligatorischen ersten Smalltalk ging es an die Präsentation des vollelektrischen Wagens. Ein kurzer Imagefilm, dazu Material aus dem Maschinenraum der Entstehung – und plötzlich war man mitten drin in der Frage, wie so ein Auto überhaupt vom ersten Strich zur fertigen Silhouette findet.

Bitte einsteigen…

Der schönste Moment kam aber ohne Leinwand aus. Man durfte selbst einsteigen. Tür zu, Hand ans Lenkrad, und dann diese Stille, die einen Elektro-Ferrari so eigen macht – kein Grollen, kein Röhren, nur das leise Versprechen von Tempo. Reihum nahm jeder einmal Platz, und man sah, wie aus höflichem Interesse echtes Staunen wurde.

Was uns besonders gefreut hat: Ferrari hat uns nicht allein mit dem Wagen gelassen. Die Geschäftsführung und die Ansprechpartner des Hauses waren persönlich da und haben sich Zeit genommen – für Fragen zur Technik, zum Modell, zum Design und dazu, wohin die Reise für die Marke geht. Diese Gastfreundschaft, so warm und selbstverständlich, hat aus einer Produktvorstellung einen richtigen Abend gemacht. Man merkte an jeder Ecke, dass hier nicht nur ein Auto gezeigt, sondern Gäste empfangen wurden.

Danach haben wir uns bewusst Zeit gelassen. Denn das, was unsere Abende ausmacht, steht selten auf dem Programm: Gespräche, die sich nicht nach der Uhr richten, und Begegnungen, die man vorher nicht geplant hatte. Zwischen Champagnerglas und Motorhaube entstanden genau die.

Vom Showroom ins Nikkei Nine

Wer den Abend noch nicht enden lassen wollte, zog gegen 20 Uhr weiter ins Separée des Nikkei Nine im Hotel Vier Jahreszeiten. Kühle Drinks, ausgesuchte Speisen, kleine Runde – und Gespräche, die von Autos zu Sammlerstücken und wieder zurück wanderten, garniert mit der einen oder anderen Anekdote aus unserer Welt.

Unser besonderer Dank gilt Ferrari Hamburg – allen voran Herrn Gulino, der den Abend mit seinem Team vor Ort möglich gemacht hat, und Herrn Kmetzsch, dem wir dieses kurzfristige und exklusive Erlebnis überhaupt verdanken. So viel Gastfreundschaft ist keine Selbstverständlichkeit.

Und danke an euch, unsere Caerion-Gäste. Der Luce mag der Star des Abends gewesen sein – aber zum Leuchten gebracht habt ihr ihn.